Mehr Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien

Nur Warmwasserbereitung oder Warmwasserbereitung und Heizung? Was sind Eure Erfahrungen mit Thermosolaranlagen? Wer hat Tipps zur Umsetzung?

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Mehr Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien

Beitragvon Axel Horn » Freitag 3. Januar 2020, 13:54

Wer mit dem guten Vorsatz ins Jahr 2020 startet, eine Heizungsanlage nicht mehr so viel CO2 in die Erdatmosphäre blasen zu lassen, bekommt vom Staat seit dem 1.1.2020 drastisch mehr Fördergeld.

30 Prozent Zuschuss für die Brutto-Investitionskosten einer Solarthermieanlage sind viel mehr wert als knappe Pauschalbeträge pro Quadratmeter Kollektorfläche. So müssen Hausbesitzer nicht mehr knausern, weder am Kollektor, noch an der effizienten Anlagentechnik mit einer intelligenten Regelung. Und der Heizungsbauer darf auch etwas daran verdienen, ohne dass gleich die Wirtschaftlichkeit zusammenbricht.

Ich gehe davon aus, dass viele Installationsbetriebe sich diese Chance nicht entgehen lassen werden, so dass schon bald eine Flut von Förderanträgen beim BAFA auflaufen wird. Wer frühzeitig sein Projekt einreicht und dann etwas Geduld mitbringt, kann viel Gutes für sich und die Umwelt bewirken.

Nähere Informationen gibt es beim BAFA: https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html
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Re: Mehr Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien

Beitragvon Axel Horn » Sonntag 12. Januar 2020, 22:38

Infoupdate zum neuen Förderprogramm:

Für die Kombination von Solarthermie mit einem Pelletskessel gibt es bis zu 35% Zuschuss - und wenn dabei ein Ölkessel ersetzt wird, sogar 45%. Wer diese Gelegenheit verstreichen lässt, verschenkt eine Menge Geld.

Falls eine Gasleitung bereits in der Straße liegt, lohnt sich eine Umstellung von Öl auf Gas mit Solarhermie. Dabei muss eine Bruttokollektorfläche von mindestens 7 m² (Vakuumröhren) bzw. 9 m² (Flachkollektoren) installiert werden, was im Einfamlienhaus für rund 20 % solare Deckungsrate und deutlich mehr CO2-Einsparung gegenüber der alten Ölheizung gut sein sollte. Bei einer Nennleistung des neuen Gaskessels von 14 bzw. 18 kW und mehr gilt:
0,5 m³ Kollektorfläche je kW Kesselleistung.

Bei alledem ruhig daran denken: Mehr Kollektorfläche und höherwertigere Anlagentechnik bringt im Jahr 2020 auch mehr Förderung!

Welche Kollektorfläche mit wieviel Speichervolumen richtig dimensioniert ist und wann es zuviel des Guten wird, kann mit dem Solarwärme-Checker bestimmt werden: https://www.ahornsolar.de/der-solarwaerme-checker/
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