Brände mit thermischer Solaranlage

Was Sie schon immer über Solarthermie wissen wollten.

Moderator: Axel Horn

Brände mit thermischer Solaranlage

Beitragvon Energiesparer90589 » Samstag 11. Mai 2019, 15:14

Guten Tag,

von meinem Heizungsbauer bekam ich mit Einschreiben den Hinweis auf, dass es "vereinzelte Bränden an Dächer kam, die mit einer thermischen Solaranlage bestückt waren. Hierbei waren auch Dächer betroffen, auf denen eine Solarthermieanlage des [insolventen] Herstellers Buschbeck eingebaut waren". Leider haben wir auch eine Buschbeck-Indach-Solarthermieanlage mit 12qm von 2012.

https://solarsicherheit.com/

Er könne ein "günstiges Angebot" für den Austausch des Solarkollektors unterbreiten, der seiner Ansicht nach erforderlich sei.

Gibt es hier andere Betroffene bzw bereits Erfahrungen mit Indach-Solar-Kollektoren in Holzrahmenbauweise? Was ist ein geeigneter Ersatz? Buschbeck war damals vom Heizungsbauer empfohlen - ich möchte nicht in ein paar Jahren zum nächsten erforderlichen Austausch aufgefordert werden.

Wie sieht es eigentlich mit der BAFA-Förderung aus? Ist für den Austausch eine neue Förderung möglich?

Vielen Dank für jegliche Rückmeldung.
Energiesparer90589
 
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Re: Brände mit thermischer Solaranlage

Beitragvon Energiesparer255935 » Sonntag 12. Mai 2019, 10:36

Zur Beschaffenheit Ihrer Anlage kann ich nicht urteilen, eventuell hilft Ihnen dieser Link weiter um Informationen zu erhalten.

https://www.brand-feuer.de/index.php?ti ... achanlagen

Beste Grüße,
T. Goettfert
Energiesparer255935
 
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Re: Brände mit thermischer Solaranlage

Beitragvon Energiesparer208828 » Freitag 31. Mai 2019, 17:09

Auch ich habe keine Buschbeckanlage.
Meine Anlage Baujahr 1996 hat einen 700 Literspeicher(550 Heizungspuffer,150 Liter Warmwasser)bei 8 m² Flachkollektor.
Ich habe eine Solarsteuerung von Cosmo Uno. Diese bietet die Möglichkeit den Speicher Nachts zu kühlen.
Tagsüber habe ich die Temperatur des Speichers begrenzt auf 60 Grad,Die Maximaltemperatur des Speichers darf laut Hersteller 90 Grad betragen. Wenn die Solaranlge in Stagnation geht und eine Temperatur des Kollektorfeld von 110Grad erreicht wird erfolgt eine Kühlung des Kollektorfeldes auf 100 Grad.Dadurch wird eine hohe Stillstandstemperatur vermieden. Dann geht die Solarpumpe wieder aus bis die Temperatur des Kollektorfeldes wieder 110 Grad beträgt. Abends ist die Temperatur des Pufferspeichers bei intensiever Sonneneinstrahlung höher als 60 Grad und wird dann runtergekühlt.Das trägt zur Thermischen Entlastung und einer längre Haltbarkeit der Anlage bei. Bei meiner Anlage habe ich die höchsten Kollektortemperaturen imJuli/ August(Dachneigung 45 Grad). Ich mache eigentlich jeden Tag einen Gang in den Keller um zu überprüfen ob und wie die Anlage läuft. Ich würde erst mal feststellen ob ihre Anlage die Möglichkeit der Rückkühlung bietet um Stillstandstemperaturen zu begrenzen (gegebenenfals mit HB). Dann würde ich bei der Versicherung nachfragen ob und unter welchen Voraussetzungen die Anlage bzw Schäden versichert sind.
Schönes Wochenende Roland
Energiesparer208828
 
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