Kosten?

Kennen Sie den hydraulischen Abgleich? Mit dem Geheimtipp aus dem Heizungskeller können Hausbesitzer ihre Heizkosten senken – und gleichzeitig mehr Wohnkomfort genießen. Schreiben Sie uns, welche Erfahrungen Sie mit dem hydraulischen Abgleich gemacht haben.

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Kosten?

Beitragvon Energiesparer121342 » Mittwoch 30. April 2014, 17:59

Wie viel habt ihr für den hydraulischen Abgleich bezahlt?
Überlege, den auch durchzuführen.

EFH, Baujahr 1990, 160 Quadratmeter, Standardkessel (Gas)

Gruß,
Uwe
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Energiesparer121342
 
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Re: Kosten?

Beitragvon Ingo » Freitag 2. Mai 2014, 07:02

Nicht viel. 19,90€ für ein Infrarotthermometer + ein paar ältere Heizkörperventile (es waren noch nicht alle regelbar) ausgetauscht (Heimeier-Ventile). Ein Ventil kam glaub ich um die 15,-€.
Im Erdgeschoss anfangen. Pauschal den Durchfluss (nicht die Temperatur vom Thermostat) auf 2 gestellt (geht von 1-6).
Heizkörper voll aufdrehen und Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur mit dem Infrarotthermometer messen.
Ich habe versucht eine Temperaturspreizung von 10-15°C zu erreichen. Ggf. das Ventil eine Stufe höher oder tiefer stellen, bis es passt. Ein Heizkörper sollte im oberen Bereich deutlich! wärmer sein, als im Unteren. Den Unterschied merkt man auch mit der Hand.
Das Gleiche noch mal im 1.OG und dann im Dachgeschoss. Nur je weiter oben, desto mehr Durchfluss muss man einstellen. Ist echt keine Hexerei.

Ich muss dazu sagen, dass ich im Vorfeld schon die Umwälzpumpe gegen eine Alpha2 getauscht hatte.
Die Brennerdüse (Öl) habe ich auch gegen eine kleinere getauscht. Dadurch habe ich jetzt viel weniger Brennerstarts, dafür aber längere Laufzeiten (effizienter). Ist wie beim Auto. Stop And Go verbraucht mehr Sprit als Landstraße...

Dazu noch in einigen Räumen elektrische Thermostate die sinnvoll programmiert wurden.

Resultat: Von durchschnittlich 3500l/Jahr sind es 2500l/Jahr geworden. Ohne zu frieren.
Die größte Ersparnis kam aber durch den Hyd. Abgleich. Das war echt enorm (ich habe einen Ölzähler - und hatte immer schön die Ergebnisse beobachtet).

Gruß
Ingo
Gruß aus Detmold
Ingo
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Re: Kosten?

Beitragvon Energiesparer65606 » Samstag 3. Mai 2014, 20:15

Hallo Ingo,
gute Arbeit.
Nur ein Leie wird diesen Abgleich nicht so leicht und billig bekommen.
Uwe du hast ein Standartgasheizung.
Ich denke mal Niedertemperatur oder Brennwert.
Um Geld von der KFW zu bekommen benötigst du Eine neue Umwältspumpe, Thermostatventiele an allen Heizkörpern ca. 50€ mit einbau und eventuell Strangventiele, alte Leitungen isolieren und die Heizung richtig einstellen.
Wenn man schon dabei ist soll man viewlleicht noch die Heizung austauschen mit alternatieve Energiequellen.
gruß
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Re: Kosten?

Beitragvon Energiesparer99254 » Sonntag 1. März 2015, 11:07

Hätte gerne mal gewusst, was Du hier unter Durchfluss und was unter "voll aufdrehen" verstehtst. Ich habe bei mir (fast) alle HeizungsVentile voll aufgrdreht und die Vorlauf-Temperatur so eingestellt, dass die benutzten Räume ca 21Grad warm werden. keine Nachtabsenkung o.ä., da unsere Räume dafür zu groß sind. So komme ich auf einen Wert von ca 90 KW/ a / qm. REH BJ 87 isoliert(8cm), Gas Brennwert von 2012 Viessmann Vitodens 300.
Meiner Meinung nach, sollte man den ökonomischen Nutzen nicht ganz vergessen, man hört immer wieder pauschal "neue Heizung",
"Dämmen" , "neue Pumpen" etc. Solange die alten Geräte noch laufen würde ich die auch nicht rauswerfen.
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Re: Kosten?

Beitragvon Energiesparer57630 » Sonntag 1. März 2015, 12:14

Wenn du noch eine "alte" Heizkreis-Pumpe in Betrieb hast würde ich diese auf jedenFall gegen eine Energieeffiziente Pumpe austauschen. Die noch funktionierende Pumpe kannst du als Ersatzpumpe für die Boilerladepumpe aufheben. Dies muß keine Hocheffizienzpumpe sein.
Die ungeregelten Pumpen verbrauchen ca. 150 W in der Stunde, die "Neuen" nur 8 W! Rechne es dir aus in welcher Zeit die neue Pumpe sich amortisiert hat! Eine bessere Verzinsung für diese ~170,--€ bietet dir keine Bank.
Energiesparer57630
 
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