Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Kennen Sie den hydraulischen Abgleich? Mit dem Geheimtipp aus dem Heizungskeller können Hausbesitzer ihre Heizkosten senken – und gleichzeitig mehr Wohnkomfort genießen. Schreiben Sie uns, welche Erfahrungen Sie mit dem hydraulischen Abgleich gemacht haben.

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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer194908 » Sonntag 4. Januar 2015, 12:19

schade, dass man nachträglich nichts ändern kann.

Ich vergaß noch dazu zu schreiben, dass man beim Fehlen von voreinstellbaren Ventilen den Abgleich auch mit den - hoffentlich vorhandenen - Rücklaufabsperrungen machen kann.

Dazu dreht man die Thermostatventile voll auf und die Absperrung des Rücklaufes voll zu. Dann öffnet man die Absperrung des Rücklaufes in kleinen Schritten und misst die Raumtemperatur (Zeit lassen). Hat man die gewünschte Temperatur erreicht stellt man den Thermostaten wie oben beschrieben auf die Wunschtemperatur ein.

Sollte bei der Einregulierung via Rücklaufabsperrung ein wenig Wasser austreten, muss man zwischendurch die Abdeckung des Absperrventils zudrehen, damit man nicht zuviel Wasser verliert. Während die Abdeckung des Absperrventils offen ist stellt man eine Schüssel unter um das austretende Wasser aufzufangen. Nach der Prozedur des Einregulierens kann es nötig sein neue Dichtungen in die Abdeckung des Absperrventils einzulegen, weil die alte Dichtung durch das häufige Öffnen des Deckels defekt sein könnte.

Alois
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Mawe [admin] » Dienstag 6. Januar 2015, 11:56

hey Alois,

danke für die Infos!

Wenn du mit der Maus auf einen deiner Beiträge gehst, sollte rechts oben im Beitrag ein Icon erscheinen... über das du den Beitrag bearbeiten kannst. (Funktioniert aber hoffentlich immer nur bei den eigenen Beiträgen. ;))

Beste Grüße,
Mawe
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer194908 » Dienstag 6. Januar 2015, 20:13

Hallo Mawe,

ich habs inzwischen gefunden ;-).

Gruß

Alois
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer104863 » Sonntag 15. Februar 2015, 08:38

Energiesparer194908 hat geschrieben:schade, dass man nachträglich nichts ändern kann.

Ich vergaß noch dazu zu schreiben, dass man beim Fehlen von voreinstellbaren Ventilen den Abgleich auch mit den - hoffentlich vorhandenen - Rücklaufabsperrungen machen kann.

Dazu dreht man die Thermostatventile voll auf und die Absperrung des Rücklaufes voll zu. Dann öffnet man die Absperrung des Rücklaufes in kleinen Schritten und misst die Raumtemperatur (Zeit lassen). Hat man die gewünschte Temperatur erreicht stellt man den Thermostaten wie oben beschrieben auf die Wunschtemperatur ein.

Sollte bei der Einregulierung via Rücklaufabsperrung ein wenig Wasser austreten, muss man zwischendurch die Abdeckung des Absperrventils zudrehen, damit man nicht zuviel Wasser verliert. Während die Abdeckung des Absperrventils offen ist stellt man eine Schüssel unter um das austretende Wasser aufzufangen. Nach der Prozedur des Einregulierens kann es nötig sein neue Dichtungen in die Abdeckung des Absperrventils einzulegen, weil die alte Dichtung durch das häufige Öffnen des Deckels defekt sein könnte.

Alois


Hallo Alois,

und ich dachte, das ginge nicht. Meine Idee war es auch, die Tempunterschiede Vor- und Rücklauf mit dem Infrarotthermometer zu messen. Mein Heizungsbauer hat mir neben der neuen Heizung, dann mal schnell neue Thermostate an 10 Heizkörpern "verkauft", weil es angeblich ohne die voreinstellbaren Ventilköpfe nicht ginge, den hydr. Abgleich zu machen. Das war vor 3,5 Jahren und ich konnte gerade mal eine Ölheizung von einer Gasheizung unterscheiden. Insofern habe ich viel Lehrgeld gezahlt. Im Endeffekt waren die Arbeiten und Teile für den Hydr. Abgleich ca.200 Euro teurer als die damalige Zinsersparnis KFW gegen Bank.
Wie war das: Hinterher ist man immer schlauer.

Freundliche Grüße
Heinz
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer194908 » Sonntag 15. Februar 2015, 09:56

Hallo Heinz,

ich habe bei mir den Abgleich mit den Absperrventilen gemacht, weil die bessere Hälfte den Tausch der Thermostatköpfe im Winter nicht haben wollte ;-). Sobald die Heizung nicht mehr gebraucht wird tausche ich die Köpfe ohne Voreinstellung aus. Mit den Köpfen kann man m.E. den hydraulischen Abgleich feinfühliger machen.

Gruß

Alois
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer182575 » Dienstag 13. Oktober 2015, 22:20

Wir haben eine moderne Brennwerttherme (Vissmanntherme Vitodens 200) bekommen, der Heizungsinstallateur sagt, der hydraulische Abgleich wird von der Therme automatisch durchgeführt, man braucht den also nicht seperat erfassen. Ob das stimmt weiß ich nicht, vielleicht kann das ja ein Fachmann bestätigen oder aufklären?
Vom Urzustand zu Wohlfühlstandard.
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer194908 » Dienstag 13. Oktober 2015, 23:26

Hallo,

der Heizungsinstallateur sagt, der hydraulische Abgleich wird von der Therme automatisch durchgeführt,


Dass das stimmt kann ich mir nicht vorstellen.

Gruß

Alois
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer189910 » Mittwoch 14. Oktober 2015, 09:14

Energiesparer182575 hat geschrieben:Wir haben eine moderne Brennwerttherme (Vissmanntherme Vitodens 200) bekommen, der Heizungsinstallateur sagt, der hydraulische Abgleich wird von der Therme automatisch durchgeführt, man braucht den also nicht seperat erfassen. Ob das stimmt weiß ich nicht, vielleicht kann das ja ein Fachmann bestätigen oder aufklären?


Wie soll das gehen? Beim hydraulischen Abgleich wird die Durchflussmenge an den Heizkörpern angepasst. Das spielt die Heizung im Keller keine Rolle. Die kennt ja nicht jeden Heizkörper sondern pumpt einfach nur warmes Wasser ins Netz.
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Mahe [admin] » Mittwoch 14. Oktober 2015, 13:46

Übrigens:
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Grüße
mahe ;)
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Re: Brennwerttechnik & hydraulischer Abgleich

Beitragvon Energiesparer174849 » Donnerstag 5. November 2015, 08:55

Bei meiner Sanierungsmaßnahme mit Kesseltausch 2012 habe ich auch alle Heizkörper austauschen lassen. Die richtige Größe und Heizleistung wurde nach Raumgröße und Wärmebedarf ausgewählt. Lt. Hersteller Kermi sind die Ventile bereits voreingestellt. Ich denke also wenn der Heizkörper entsprechend dem Raum ausgelegt ist und keine Leistungsreserven mit eingebaut werden, kann man durch einen zusätzlichen hydraulischen Abgleich den Verbrauch nur noch minimal optimieren.
Momentan bin ich auf der Suche nach einer kostenlosen Möglichkeit das Ganze Haus noch einmal zu berechnen, um die Einstellungen zu überprüfen. Kann mir hier jemand etwas empfehlen?
Energiesparer174849
 
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