Perimeterdämmung im Altbau?

Auch wenn es draußen kalt ist - drinnen sollte es bitte schön warm bleiben. Genau deshalb fragen wir Sie nach Ihren besten Tipps rund um das Thema dämmen. Legen Sie eine Decke vor die Wohnungstür? Oder ziehen Sie die Küchenvorhänge über Nacht zu? Und was ist mit den Kellerfenstern? - Diskutieren Sie mit anderen Energiesparern über das Thema "Dämmung". Stellen Sie Ihre Fragen, geben Sie Ratschläge und holen Sie sich wertvolle Anregungen!

Moderator: Mahe [admin]

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Energiesparer90589
Beiträge: 12
Registriert: Samstag 14. Dezember 2013, 09:59

Perimeterdämmung im Altbau?

Beitrag von Energiesparer90589 »

Nachdem wir uns an das Projekt Fassadendämmung machen wollen, stellt sich die Frage, wie soll der Keller gedämmt werden. Unsere Haus ist nur teilweise unterkellert.
Kostengünstiger ist sicher eine Innendämmung. Im Nicht-unterkellerten Bereich scheidet diese aber naturgemäß aus.
Außendämmungen sind vom Prinzip der Wärmebrückenfreiheit sicher vorzuziehen, aber unter die Bodenplatte kommen wir auf keinen Fall ohne das Haus an Lufthaken aufzuhängen :roll:

a) Hat jemand Erfahrungswerte was eine nachträgliche Perimeterdämmung kostet (pro lfm Fassade)? Wie tief ist es sinnvoll? (50cm, bisd zum Fundament)
b) Für den nicht-unterkellerten Bereich ist eine Lösungsmöglichkeit ein Frostschirm mit 8cm XPS-Platten, 1.25m breit. Erfahrungswerte? Wäre dies nicht auch für den unterkellerten Bereich eine praktikable Alternative?
Energiesparer199328
Beiträge: 1
Registriert: Dienstag 6. Januar 2015, 11:40

Re: Perimeterdämmung im Altbau?

Beitrag von Energiesparer199328 »

Hallo,
schau mal bitte hier http://www.bauwion.de/detailwissen/108- ... llerwaende > "Hinweise zur Planung".
Vielleicht kann es Dir weiterhelfen?
VG,
Thomas
Energiesparer196914
Beiträge: 1
Registriert: Mittwoch 26. November 2014, 21:12

Re: Perimeterdämmung im Altbau?

Beitrag von Energiesparer196914 »

Hi,

habe letzten Sommer mein Haus abgegraben, die Außenwand (Bj. 1920, Denkmal, Streifenfundament aus gemauertem Ziegel) mit Bitumendickbeschichtung (Lastfall 6 glaube ich, 2-Lagig mit Gewebe), 6 cm Perimeterdämmung und Noppenbahn versorgt. Der Keller wird wegen des Streifenfundaments wohl nie richtig trocken werden, jedoch läuft das Wasser nicht mehr an der Wand herunter.
In meinem speziellen Fall hat sich die ganze Sache gelohnt, weil der Keller trockener geworden ist und im ganzen die Räume besser die Wärme halten - aus den Mauerfugen haben wir ganze Wurzeln raus gezogen.

Da mein Haus direkt an einer Anliegerstraße liegt (kein Vorgarten, offentlicher Raum) musste alles nach Recht und Gesetz beantragt, durchgeführt und wieder Verschlossen werden.
Also die bloßen Arbeiten wurden von dem Bauunternehmer mit 6000€ in Rechnung gestellt, da beinhaltete:
Pflasterung aufnehmen, Abgraben, Wand reinigen, Fugen neu einschlämmen, Grundierung, Bitumendickbeschichtung, Perimeterdämmung, Verfüllen und verdichten. Hat 90 h Arbeitszeit angegeben - ich habe die ganze Zeit mit geholfen, sonst wäre es noch teurer geworden.
Das Haus ist ca. 10m breit und die Kellerwand ca. 1,8m hoch (also ca. 20m²)
Die zusätzlichen Kosten für das Tiefbauamt und für deren Subunternehmer zur Widerherstellung der Pflasterung schreibe ich hier mal nicht hin, sonst wird man noch blass und ich rege mich wieder auf ... :evil:

Gruß,
Arne
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